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15 (1805)
Entstehung
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kcn für einen Muselmann. Zum Zeitver-treibe las er jetzt die Trauerspiele von Cor,,reiste, Racine u. a. m., auf die ihn Fabrice,des Herzogs von Holstein Geschäftsvcrwescr,ein junger, frohsinniger, liebenswürdigerMann, aufmerksam machte.

Doch Karls vorzüglichste Aufmerksamkeitwar immer nach Constantinopel hingerichtet.Hier brauchte er einen Theil seines Geldes,um sich Freunde zu machen. Aber dieses waruicht hinlänglich, um den eigennützigen Groß-tvcssir für seinen Plan zu gewinnen. Ponta-towskt fand endlich einen Weg, den Groß-sultan mit der Verfahrungsart seines Wesstrsbekannt zu machen. Der Großsultan bcgiebtsich an jedem Freytage, von seinem Hofstaateund seiner Leibwache umringt, in die großeMoschee. Es werden ihm alsdcnn Bittschrif-ten überreicht. Poniatowski stimmte nun einenGriechen ^), durch eine ansehnliche Geldsum-me, eine Vorstellung an den Großsultan,worinn er den Eigennutz seines Wesstrs mit

den

*) Nach Nordberg war es ein Knecht, den

Neugebauer loskaufte, und türkisch kleidete.