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auf Kosten des Großsultans, freygehalten.Der Aufenthalt in Bendcr war aber dem feu-rigen, an das kriegerische Leben gewöhntenKönig, bald zur Last. Er zog ihm ein Lagervor. Das prachtige Zelt, das ihm der Setraskicr geschenkt hatte, verwandelte sich aberbald in ein hölzernes Haus, welches ihmdie Türken bauten. Diesem Beyspiele folgttc» seine Officiere, und da auch die Solda-ten sich mit Barak«: versahen, so bekamKarls Lager bald das Ansehn einer Stadt.Karl, dessen Wunden völlig geheilt waren,fieng nun wieder seine ehemalige Lebensartan. Er verließ noch vor Sonnenaufgangdas Bett, ritt täglich einige Pferde müde,und erschien immer in großen Stiefeln.Geld hatte er im Uebcrflusse, weil er aus-ser demjenigen, was ihm die Pforte zahlenließ, auch noch in Frankreich, und in Con?stantinopel, Anleihe» machte. Grothausen,sein Schatzmeister, war aber auch nichtangewiesen, eine genaue Rechnung zu füh-ren. Des vielen Geldes ungeachtet, bliebaber Karl seiner Mäßigkeit immer treu.Weil er keinen Wein trank, und so vielFrömmigkeit äusserte, hielten ihn die Tür-ken