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schloss Karl die Stadt Pultawa ein, wosich ein großes russisches Magazin befand.Menschikow verstärkte, aller AufmerksamkeitKarls ungeachtet, die Besatzung der Festungbis auf 10,000 Mann. Die Belagerung,die Karl eifrig betrieb, war schon weit vor»gerückt, als, bey Besichtigung einiger Bat?tericen (17. Jun.), ihm der linke Fußdurch eine Muskctenkugcl durchbohrt wurde.Der Stiefel war ganz mit Blut angefüllt.Endlich riefen die Bedienten die Wundarzteherbey. Man brachte den König in seinZelt. Der Brand hatte schon so weit umsich gegriffen, daß man es für unvcrmcidslieh hielt, ihm den Fuß abzulösen. Dochder deutsche Wundarzt Neumann machte sichverbindlich, der Ablösung des Fußes durchtiefe Einschnitte entgegen zu arbeiten. „Soschneidet denn gleich, ohne alle Furcht," sagteKarl zum Wundarzte. Eben gab er den Befehlzu einem Sturme, als er die Nachricht vonPeters Anmarsch mit 70,000 Mann erhielt.
Peter kam jetzt vom schwarzen Meereher. Obgleich nur noch Oberster der Garde,/ theilte er mit Scheremetew den Oberbefehl
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