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15 (1805)
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führen, daß ihr kaum alle drey Jahre voneurem Vaterlande Nachricht bekommen sollt."Ein Soldat hielt ihm einst, vor den Augenseiner Cameradcn, trotzig ein Stück schwar-zes verschimmeltes Haferbrod hin; die ein-zige Nahrung, die die schwedischen Soldatten damahls, und nicht einmahl in hinläng-licher Menge, hatten. Karl nahm ihm dasStück Brod aus der Hand, und sagte, in-dem er es verzehrte, ganz kalt zu dem Sol-daten:es ist nicht gut, aber es läßt sichdoch essen!" Ein solches Beyspiel bewirkte,daß der schwedische Soldat die Drangsalen,die sein König mit ihm theilte, geduldigertrug. Aber auch Peter war, der schreck-lichen Kälte ungeachtet, im Felde geblieben;doch hatte man, der strengen Natur wei-chend, endlich einen Waffenstillstand bis zumiten Februar verabredt.

Durch die Mühseligkeiten des Winters,und durch kleine Gefechte, war Karls Trup-penzahl im April (1709) bis auf IstoooMann herabgeschmolzen, die blos Mazcppanoch unterhielt. Der Kosaken waren unge-fähr eben so viel. Am Ende des Mays

schloß