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plündern und abbrennen. Zu den traurigenUmstanden, in welchen sich Karl zu befindenanficng, gesellten sich nun die schrecklichenMühseligkeiten des harten Winters (1709).Der unausstehlichen Kälte ungegchtet, mach«te der hartnackig standhafte Karl langeMarsche. Ans einem derselben sah er sooczvon seinen Leuten vor seinen Augen sterben.Die ungewöhnliche Kälte fiel den unglückli-chen Schweden aber um so empfindlicher, jeweniger sie in ihrer armseligen Kleidung,derselben Trotz biethen konnten. Die Reiterwaren ohne Stiefeln, die Fußsoldaten ohneSchuhe, und wohl gar ohne Kleider, oderblos mit Thierfellcn bedeckt. Es fehlte auBrod. Von der ehemals so ansehnlichenschwedischen Armee waren jetzt nur 24000dem Hungertode nahe Leute übrig. Man-chen unter denselben betrübte der Gedanke,von seinem Vatcrlande, von seinen Ver-wandten, gar keine IAichrichten zu haben.Dennoch brach nur ein einziger Officier inlaute Klagen aus. „Wie," sagte Karlzu ihm, „ihr murrt darüber, daß ihr soweit von eurer Frau seyd? ich will euch,wenn ihr ein braver Schwede seyd, so weit
führen.