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möchte froh seyn, daß ihm (dem Kaiser) KarlVicht zugemuthet habe, lutherisch zu werden.
Eben diese Unterhandlungen mit dem Kai«scr waren es aber, die Karln, neben denrückständigen Kriegssteuern, und der Erganszung seines Heeres, von einem Monarhe zumandern, in Sachsen zurückhielten. Sein verelängerter Aufenthalt war für das schöne Landäusserst drückend. Ausser der monathljchenKrtegssteuer von 625,000 Thaler, bey wel»cher auf den Ertrag der Staatseinkünste Nückeficht genommen war, mußte auch für den Unsterhalt der schwedischen Armee gesorgt werden,und die Soldaten wußten die Gelegenheit, sichGeld zu machen, so gut zu benutzen, dasieiner in den andern gerechnet, jeder eineNcisecasse von 50 Thalern mitnahm. Wieviele Recruten mußte aber Sachsen nicht nochstellen! Von noch nicht vollen 19,000 Mannvermehrte sich das schwedische Heer bis überZ2 ,ooo Köpfe. Nach elf Monathcn (1am 2tcn Sept.) erfolgte endlich der Aufbruch.Karl ritt an der Spitze seiner Leibtrabanten,und seiner Leibdragonsr. Nicht weitDresden war er plötzlich verschwunden. Er
sprengte.