Druckschrift 
14 (1805)
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Karl, von Krakau forteilend, um seinenGegner August völlig zu vernichten, stürztemit dem Pferd, und brach ein Bein. DiesesUnglück hielt ihn aber doch nicht länger, alsacht Tage zu Krakau zurück. Auf seinem Betteliegend, von Gardisten getragen, setzte er denMarsch fort. Die Großen wurden durch dieFurcht, ihre Güter verwüstet zu sehen, odergewaltige Contributioncn bezahlen zu müssen,immer mehr zu ihm hingezogen. Seim Krie-ger lebten auf Kosten des Landes.

Während daß die polnischen Herren dersächsischen Parthey von den Schweden geäng-stigt wurden, behandelte August, der sich zuLublin befand, die Anhänger Karls mit un-politischer Nachsucht. Selbst von den Unter-thanen des Primas ließ er, während daßdieser zu Lublin war, drückende Brandscha-tzungen erpressen. Augusts Anhänger hieltenzu Lublin eine sogenannte Reichsversammlung,wo sie sich eidlich verpflichteten, eine Armeevon 50,000 Mann zu stellen. Karl versam-melte indessen, mit dem Primas heimlich ein-verstanden , die Herren von seiner Parthepzu einem Reichstage nach Warschan. Den

König