Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
369
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ZöA

sagte, daß auch der König von Dänemark,und der König von Polen, es verständen-Wie freute es ihn hernach, den lateinischenCürtius lesen zu können! Französisch zu spre-cheiy konnte er sich niemals entschließen, aberdeutsch redte er so fertig, wie seine Mutter-sprache. In seinem siebenten Jahre wagteer sich schon auf ein Pferd; die starken Lei-besübungen waren ihm überhaupt so ange-nehm, daß er sie bis zu einer ausserordentli-chen Abhärtung seines Körpers trieb. Aberschon als Knabe äusserte er einen uNbezwing-lichcn Starrsinn, der sich blos durch den Ehr-geitz lenken ließ. Ruhmsucht war seine größteLeidenschaft. ,>Was denken Sie, Prinz.,,sagte einst der Lehrer, der den Curlius mitihm las, „von Alexander?,, „ich denke,daß ich ihm gleich seyn möchte!,, — AberAlexander hat ja nur Z2 Jahre gelebt. —Ist das nicht lauge genug,,, tief Karl, ,>wennman Königreiche erobert hat?,.

Das schwedische Neichsgesctz bestimmtedas fünfzehnte Jahr zur Volljährigkeit; KarlXI hatte aber, um der Ncgicrungslust seinerMutter, Hedwig Eleonore von Holstein-, zuGallctti Wcltg. 14c Th. Aa schmes-