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14 (1805)
Entstehung
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368
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seyn dürft. Den Ueberschuß der Staatsein-künfte verwendete er aber hauptsächlich cn.ssdie Vergrößerung der Land - und Seemacht.Die Verdienste, die er sich durch seine weiseRegierung erwarb, waren so einleuchtend,daß man immer weniger an Einschränkungenderselben dachte. Als er (1697 April) seinLeben endigte, harte er 19 Millionen ThalcrSilbermünze bezahlt, und doch lagen fast »Millionen vorräthig. Könige, die wie KarlXI regieren, verdienen das Zutrauen ihrerNation so sehr, daß sie nicht zu uneingeschränktregieren können.

Wie ganz anders war es mit seinem Nach-folger, Karl XII, der, durch seinen aben-theuerlichen Unternehmungsgeist, den Wohl-stand seines Reiches so gewaltig störte. Die-ser ausserordentliche Mensch (geb. 27. Zun.1682) genoß seit dem sechsten Jahre männ-liche Erziehung. So sehr seine Lehrer Pe-danten waren, so wenig vermochten sie dochseinen feurigen Geist niederzudrücken. Daserste Buch, das seine Aufmerksamkeit fesselte,war Pufeudorfs Staatengeschichte. Das La-teinische lernte er, weil, wie man ihm vor-sagte,