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so schimpflichen Frieden lieber das äusserst-Schicksal des Krieges vorzuziehen. LudwigXIV hatte diese Dcmüthigung freylich ver-dient; aber man versäumte doch damahls dengünstigen Zeitpunkt, die spanische Monarchiedem östreichischen Hause zu verschaffen. Sollston aber Marlborough und Heinsius wirklichdie ernstliche Absicht gehabt haben, OestreichsMacht auf einen noch höhern Gipfel zu er-heben? Rouille, der, nach Torcy's Entfer-nung, noch einige Tage im Haag blieb, mußte,auf Befehl der Generalflaaten, in 24 Stun-den abreisen.
Ludwig XIV sagte, als man ihn vonden harren Friedensbedingungen der AlliirtenBericht abstattete: „da der Krieg doch ein-mahl unvermeidlich ist, so will ich lieber mitmeinen Feinden, als mit meinen Kindern,Krieg führen! „ Er wußte sich der unnach-giebigen Gesinnungen der Alliirten auch sehrgut zu bedienen, um seine Unterthanen vonder Ncthwendigkeit, oen traurigen Krieg fort-zusetzen, zu überzeugen. Mancher, der keinBrod hatte, wurde jetzt Soldat. So warLudwig im Stande, doch wieder mehrere Ar-meen