Z2§
mit der Bastille drohete. Er empfienz daherdeil Marguis von Torcy mit kalter Höflich-keit, er wollte sich, ehe Marlborough ange-langt wäre, auf nichts einlassen. Eben sowollte Marlborough erst die Ankunft vonEugen erwarten. Marlborough machte (1709MaiH gewaltige Forderungen. Torcy, derdie Eröffnung des Feldzuges zu verhindernwünschte, leistete, in Ludwigs und PhilippsNahmen, auf die ganze spanische MonarchieVerzicht. Marlborough war damit noch nichtzufrieden. Ludwig XIV sollte sich auch ver-bindlich machen, den Philipp, in Zeit vonzwey Monathcn, aus allen Landern der spa-nischen Monarchie vertreiben zu helfen. Torcyversuchte es, den Marlborough durch ein Ge-schenk von vier Millionen Livres zu billigernForderungen zu stimmen; der englische Ober-general war jedoch zu reich und zu rechtschaf-fen, um sich durch dieses Aucrbiethen gewin-nen zu lassen. Eugen verlangte aber fürseinen Kaiser noch Straßburg und ganz El-saß. Dieses zu bewilligen, hatte Torcy keineVollmacht. Die Alliirten machten überhauptimmer größere Forderungen. Torcy gab da-her seinem Monarchen selbst den Rath, einem
s°