rückhalten konnten. Die ganze Reichsarmeeunter dem Markgrafen von Baden bestandaber aucb nur ans 16,000 Mann, die mitGeschütz und Munition sehr dürftig versehenwaren. Villars und Marsin trieben sie dahermit 50,000 Mann nicht allein über den Rheinzurück, sondern sie drangen bis in Schwabenund Frauken vor. Der Oberbefehlshaber derNeichsarmec, der Markgraf von Baden, starbzu Anfang des folgenden Jahres (1707 Jan.)Als General sehr erfahren, und mit großenEinsichten in der Belagerunaskunst/ war erin der Ausführung wichtiger Unternehmungennur zu bedenklich. Sein Nachfolger, derMarkgraf Georg Wilhelm von. Bayreuth,der sich, als ältester Reichsfcldmarfchall, we-gen des Oberbefehls, schon mit dem Mark-grafen Ludwig gestritten hatte, stand demsel-ben an Erfahrung und Kriegstalcntcn weitnach; auch drückte ihn schon die Schwächlich-keit des Alters. Um so weniger paßte ersich also zum Gegner des Marschalls Villars.Die katholischen Neichsstande thatcn zwar denVorschlag, den Prinzen Eugen zum Oberfeld-herrn des Neichshecrcs zu ernennen; aberdie protestantischen Fürsten waren, wegen derU 3 Kran-
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