Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
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277
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seiner Würde so wenig. Als Gönner derWissenschaften und der Künste, vornehmlichder Alchymie, der Musik, hat er sich übrigensauf eine sehr rühmliche Weise gezeigt. Erbeförderte unter andern die Stiftung von vercschiedcnen Akademien; er ließ sich die Verlmehrung der Hofbibliothek, deren berühmterAufseher Lambck war, ausserordentlich angellegen scyn. Sein Sohn und Nachfolger,Kaiser Joseph I, bemühete sich, den Planseines Vaters, Bayern mit den übrigen Sst-reichischen Erbländcrn zu vereinigen, zur Auslführung zu bringen. Die Bayern sollten ihm,als ihrem Landesherrn, die Huldigung leisten.Aber die strenge Behandlung der kaiserlichenCommission, und das unbarmherzige Verfahlren des kaiserlichen Militärs, hatte die Erlbittcrung der Bayern so hoch getrieben, daßsie sich heimlich verschworen, sich von denen,die sie so peinigten, durch eine gewaltsameUebcrraschuug zu besteyen. Aber ein Bcvolllmächtigtcr des Kurfürsten, der die Reise vonBrüssel nach Bayern schon oft gemacht hatte,schien den Oestreichern endlich verdächtig. Siebemächtigten sich seiner Person, und seinerPapiere, und der Anschlag war verrathen.

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