Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
275
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Hülfe zu leisten. Sie mußte sich, nachdemdie Hälfte der Besatzung ihrer standhaftenVerthcidigung zum Opfer gebracht wordenwar, (24stcu Nov.) an den römischen KönigJoseph ergeben. Dicß war auf lange Zeitin Deutschland die letzte bedeutende Unterneh-mung dieses Krieges. Der Kaiser benutztedie Ucbcrlcgcnhcit, die ihm Eugen und Marl-borough verschafft hatten, der Kurfürstin vonBayern (im Nov.) einen Vertrag abzuuöthi-gcn, der für ihn äusserst vorteilhaft war,der Bayerns Macht für ihn ganz unschädlichmachte. Man mußce ihm alle Festungen,welche die bayrischen Truppen noch im Be-sitze hatten, nebst allen zu denselben gehöri-gen Vorräthcn, einräumen; man mußte allesnoch übrige Militär abdanken. Auch bliebder Kaiser im Besitz des größten Theils vonBayern. Er übertrug die Regierung dessel-ben einem von seinen Ministem, dem Grafenvon Löwenstcin-Wcrthhcim, der den Eigen-nutz seines Monarchen sorgfältig genug be-friedigte. Die armen ttntcrthanen wurdenvon den kaiserlichen Soldaten so schrecklichgcmißhaudelt, daß selbst die kaiserliche Com-Mission ihre Mißhandlungen für höchst straft

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