Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
230
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dcnburgs, seit Friedrich Wilhelms Zeiten, beistehende Verbindung mit den Generalstaaten.

Da Wilhelm III, der Erbstatthalter dervereinigten Niederlande, und zugleich Königvon Großbritannien, von jeher das eifrigsteBestreben hegte, den eroberungssüchtigenPlanen Ludwigs XIV Glänzen zu sehen,und die europäischen Mächte im Gleichge-wichte zu erhalten, so war es ihn nichts we-niger als -gleichgültig , seine Theilungsplanevereitelt, und die spanische Monarchie in derGewalt eines französischen Prinzen zu sehen.Er leitete es daher mit Schlauheit ein, daßsowohl die Gcneralstaatcn, als das großbri«tannischc Parlament, unter dem Vorwande,ihre Sicherheit zu befestigen, mit Frankreichin Unterhandlungen treten mußten. DieseUnterhandlungen wurden im Haag gepflogen,und Wilhelm kam selbst dahin, um demGange dieser Unterhandlungen, die seinenAbsichten angemessene Richtung zu geben.Diese Richtung gewannen sie sehr bald. Lud-wig XIV wollte sich aus dasjenige, was dievereinigten Niederlande und Großbritannienzu ihrer Sicherheit verlangten, gar nicht ein-lassen.