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lohnungcn, durch ihren Eigennutz, durch ihrePartheylichkcit. Den Söhnen ihrer Güust«linge wurden Regimenter noch im Knabenal-ter zu Thcil. Das Ludwigskrcuh konnte manfür 50 Ecus kaufen." Die Kriegszucht ver-lohr immer mehr von ihrer Strenge. DieTruppen waren nicht vollzählig. SchwächereBatallionc mußten daher stärkern entgegen-gestellt werden. Die Kriegsvorräthe warenweder hinreichend, noch bey der Hand. DieSoldaten hatten schlechte Waffen.
Doch Leopolds Kriegsmacht befand sichanfangs in einem noch schlechtem Zustande.Die Staatseinkünfte reichten kaum zur Er-haltung von 15,000 Mann hin, und dochwaren, wenn man gegen Frankreich Kriegführen wollte, 90,000 Streiter nöthig. Da-nemark schickte dem Kaiser 6000 Mann. Vonandern Bundesgenossen sah sich aber der Kai-ser anfangs ganz verlassen. Die italienischenFürsten, deren Unterstützung jetzt vorzüglichwichtig war, wollten sich, aus Furcht vorFrankreichs Macht, nicht erklären, oder tra-ten als Ludwigs Bundesgenossen auf. DerHerzog von Mautua ließ sich (1701 April),
durch