Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
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183
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von einem östreichischen Prinzen die Wieder-herstellung des chemahligen, Glanzes des spa-nischen Reiches erwartete, lenke Karln IIzur Wahl des Erzherzogs Karl hin. DerHos zu Wien verhielt sich indessen ganz un<thätig. Selbst Ludwig XIV fand dessen Un-thatigkcit unbegreiflich. Aber Leopold undseine Rathgeber verließen sich auf Karls IIbekannte Liebe für das östreichische Haus.Auch führte ja Frankreich damahls mit Spa-nien Krieg. So lange die Mutter des Kö-nigs, Leopolds Schwester, durch die man nochalles durchzusetzen hoffte, noch lebte, wollteman ihr, indem man ihren Planen entgegen-arbeitete, keine Gelegenheit zur Erbitterunggeben. Nach ihrem Tode wurden aber dieUnterhandlungen wegen dieser Sache eifrigerbetrieben.

Ludwig XIV sah wohl ein, daß, wennKarl II wahrend des damahligen Kriegessterben sollte, die gegen ihn vereinigten Machtedie Waffen nicht eher niederlegen würden, alsbis Karls II zum Vortheil des ErzherzogsKarl gemachtes Testament seine Vollziehungerhalten hatte. Aus eben diesem Grunde

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