Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
138
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Iwan, den man min zum Zaar ausrief,bath sich aber, seine Schwache fühlend, denBruder Peter zum Mitrcgcnten aus, und So»phie mußte, da die Streichen schwiegen, denVerdruß, den sie darüber empfand, unter»drücken. Sie tröstete sich mit dem Gedanken,dafi sie die Regierung ihres Bruders Iwantheiltc. Ihr vertrautester Nachgebet- war derFürst Ghvlizün (Galitschin), ein Mann voneinem sehr gebildeten Geiste. Dieser fühlteden Ucbermuth der Streichen so lebhaft, daßer den Plan entwarf, sieallmahlig vom Throne,und von der Hauptstadt, zu entfernen. Manfieng an, die Bewachung der Zaaren jungenEdellcutcn anzuvertrauen. Man schickte einigeRegimenter der Streichen in die entferntestenProvinzen des Reichs, nach Archangel undAstrachan. Man ließ dagegen andres Kriegs»volk nach Moskau kommen. Endlich (1684)merkten die Streichen die Absicht, die mansich in Ansehung ihrer zum Zweck gemachthatte. Sie griffen zu den Waffen. DerHof ließ den Obersten derselben, und seinenSohn, als Urheber des Aufruhrs, hinrich»ten. Nun wurde aber der Lerm so groß,daß sich der Hof nach dem festen Kloster Tracht

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