Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
117
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II?

neue Großwessir Jsmael ließ, um den Trotzder Jauitscharen'zu bändigen, tausend vondenselben, in einer Nacht, ins Meer werfen;aber die Brüder derselben lcrmten so 'gewak-tig, daß auch dieser Großwessir sich nicht be-Haupte« konnte.

Durch die innerlichen Unruhen wurde diePforte abgehalten, den Unternehmungen derOesireichcr einen kraftvollen Widerstand ent-gegenzustellen. Diese eroberten (noch 1687)Erlau, und (1688 Jan.) die Festung Mon-gatsch, die Tököli's Gemahlin sehr brav ver-teidigte, imgleichen Stuhlweißcnburg, Lippa,und andre Ocrter mehr. Der Hospodar derWalachei) unterwarf sich dem Kaiser, als Kö-nige von Ungern. Soliman III, den dieUnruhen in der Hauptstadt nach Adrianopelvertrieben hatten, schickte Friedensunterhändslcr nach Wien. Aber nur einen äusserst vor?thcilhaften Frieden wollten die Minister desKaisers schließen, dem eine zahlreiche Armee,mit guten Feldherren, zu Gcbothe stand.Der Oberbefehlshaber war der Kurfürst Ma-ximilian von Bayern, der schon Wien entse-tzen half. Dieser erstürmte (1688 Aug.) die

Festung