Gefahr, ermordet zu werden, flüchtete nachConstantinopcs. Die aufrührerische Armeezog aber gleichfalls dahin. Der Großsultanschickte ihr, um sie zu beruhigen, SolimanSKopf entgegen; dicß rettete ihm aber dochnicht von dem Schicksale, den Thron verlas»scn zu müssen. An seine Stelle erhob mauden Bruder Osman III, der fünf Sechstelseines sechs und vierzig jährigen Lebens in derEinsperrung zugebracht hatte, und der auch,nur gezwungen, die Rolle eines Großsultansübernahm. Die Janitscharen, die sich in derErwartung des Soldes getäuscht sahen, er-regten von neuem einen gefährlichen Auf-stand. Der Großwessir rieth dem neuen Groß-sultan, seinen Hofstaat einzuschränken, undans dem Golde und Silber seines MarstallesGeld schlagen zu lassen. Aber die Janitscha-ren blieben unersättlich. Der Großwessir,der sich nun nicht mehr zu helfen wußte,legte sein Amt nieder, und schloß sich in sei-nen Pallast ein; aber der Pallast wurde er-stürmt, und der Großwessir niedergehauen.Nur durch die Geistlichkeit,, welche die Fahnedes Propheten Mohameds aufpflanzte, wurde^j>ic Ruhe endlich wieder hergestellt. Der
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