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14 (1805)
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auf dem ganzen Kriegstheatcr, sehr planlos.Man ließ Ludwig XIV Zeit, seine Feindeeinzeln zu besiegen, und von der siegreichenArmee demjenigen seiner Heere, welches sichin Verlegenheit befand, Verstärkung zu schi-ckcn. Wahrend daß ein großer Theil derdeutschen Truppen, in den Niederlanden, sichan die Spanier, Englander und Holländeranschloß, war das deutsche Rheinland fastallein der Vertheidigung der Kreistruppenvon Franken und Schwaben überlassen.

Doch Ludwig XIV stellte auch seine größteArmee in den Niederlanden auf, weil er dieseschönen an sein Gcbicth gränzende Provinzendurchaus erobern wollte. Hier war cs, wosein vortrefflicher Feldherr Lupcmbourg seineglückliche Thätigkcit zeigte. Während daßderselbe dem Könige Wilhelm III die Spitzeboth, belagerte und eroberte Ludwig selbst(1692 Zun.) die wichtige Festung Namur.Wilhelm wagte endlich bey Stecnkercken (ztcnAug.) einen Angriff. In seinem Lager wurdeein Spion des Marschalls Lurcmbourg cntsdeckt. Ehe man ihn hinrichtete, mußte eran seinen General einen falschen Bericht schrei-ben.