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messen konnte. Der Marschall Duras, derüber die französische Nhcinarmce den Befehlführte, bcgicng das Versehen, dem Herzogvon Lothringen, dem Obergencral der Deut«sehen, Zeit zu lassen, über den Rhein zu gc-Heu, und (16. Zul. bis 9. Sept.) Maynzzu erobern. Eine zwcyte deutsche Armee, diemeistens aus Brandenburgern bestand, halteindessen Bonn belagert. Aber diese Festungwurde (im Zul.) von ihrer zahlreichen Be-satzung so gut verthcidigt, daß sie den mäch-tigsten Angriffen Trotz both. Hierzu kam,daß der Kurfürst von Brandenburg seine Ar-mee schwachen mußte, um dem Kurfürstenvon Trier, dessen Land von einer AbthcilungFranzosen verwüstet wurde. Hülfe zu leisten.Bonn wurde auch nicht eher erobert, als bis(im Ott.) der Herzog von Lothringen denKurfürsten unterstützen konnte. Nun waraber auch der Rhein für die Deutschen wie-der geöffnet, und die Franzosen mußten sichaus der Gegend von Heidelberg wieder ent-fernen.
Der ungünstige Ausgang des vorigen Feld-zuges machte auf Ludwig XIV, dessen Ero<
berungs-