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sich/ jedermann gegen ihn zum Kriege zu rei-hen ; er habe das augsburger Vündniß be-fördern helfen; er habe dem Prinzen vonOranicn Hülfe geleistet. Doch dieser/ Wil-helm III, schon lange Ludwigs XIV erklär-ter Feind, weil er dessen Macht für die Frep-hcit von ganz Europa für gefährlich hielt/dieser brachte es dahin, daß Großbritannienihm (17. Map) seine Freundschaft gleichfallsaufsagte. So begann ein neuer Krieg inEuropa, der manche Länder desselben achtJahre hindurch unglücklich machte.
Zu diesen Ländern gehörte auch ein Thcilvon Deutschland, dessen Nheinufer eine sotraurige Ansicht darbothen. So eifrig hattensich die deutschen Reichsständc lange nicht ge-rüstet. Sic stellten in kurzer Zeit drey an-sehnliche Armeen auf, die aus geübten Leutenbestanden, und von geschickten Generalen an-geführt wurden. Ihre Wirksamkeit war umso größer, je mehr die Heere Ludwigs, dersich unpolitischer Weise mit zu vielen Feindenauf einmahl einließ, sich zu sehr thcilen muß-ten, je weniger seine Cavallerie, ihrer gerin-gen Uebung wegen, mit der deutschen sich
messen