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ner Kriegsmacht gegen die Türken, die Lud-wig XIV immer in Bewegung zu erhaltenwußte. Friedrich Wilhelm der Große vonBrandenburg, der seiner Eroberungssuchtmanchmahl Einhalt that, näherte sich deinEnde seines Lebens und seiner Wirksamkeit.Die übrigen deutschen Fürsien, unter welchenSachsen, Braunschwcig und Hessen, das an-sehnlichste Militär unterhielten, ließen es ge-wöhnlich nur alsdenn, wenn es ihnen Sub-sidicn oder andre Vortheile, einbrachte, sichin Bewegung setzen. Das Heer, welchesdie Neichsstande zusammenstellten , bildetenoch immer eine schlecht' zusammengesetzteSoldatenmasse.
Doch einige Jahre früher hatte die Ein-richtung dieses Heeres seiner Absicht noch we-niger entsprochen. Man stelle sich einigehundert von größern und kleinem Mann-schaften von Völkern, die in ihrer Sprache,in ihren Sitten, in ihrer Ausrüstung, inihrer Verpflegung so verschieden waren, an-einander gereihet vor. Wie konnte ein soverschiedenartiger Haufe von Kriegern nach«Wem Punkte hinwirken? Dieser Gedanke
wurde