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4 (1802)
Entstehung
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401
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verliehen, die ihnen ihrer verschwenderischenFreygebigkeit, ihrer unmännlichen Nachsichtwegen, den Vorzug zu verdienen schienen.Kaiser, die einem solchen Vorzuge den Thronzu danken hatten, konnten sich unmöglich langebey ihrem Ansehn behaupten. Daher fielendie Rcgicrungsverandcrnngen immer hausigervor; daher wurde die Ausübung der oberstenStaatsgewalt immer schwankender; dahergerieth die Kriegszucht und das ganze Kriegs-wesen der Römer endlich ganz in Verfall;daher wurden die Angriffe der deutschen Völker,mit welchen sie die römischen Provinzen heim-suchten, immer gefahrvoller und unwidersteh-licher. Die Gefahr, in welche die römischenProvinzen gcriethen, wurde so dringend, daßEin Monarch nicht alles übersehen konnte,baß er sich Casaren, oder Rcgicrungsgehülfen,zulegen mußte. In der Folge gab es mehrereImperatoren zugleich, von welchen jeder seinenCasar hatte. Constantin der Große vereinigtezwar wieder den ganzen römischen Staat unterseiner Herrschaft; aber ebenderselbe gab durchdie Anlegung der zwcuten Residenzstadt Cvn-stantinvpel Gelegenheit, daß das römischeKaiserthum sich auf immer in zwey StaatenEallMi Weltg, 4r Th. Cc trenn-