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ucte, daß sie die pythagoräischen MusileenHältnisse ganz verwarf, alle Intervallen nachganzen und halben Tönen berechnete, undsich blos auf die Empfindung berief. Dergroße Mathematiker Euriidcs brachte die ma»thematische Klanglehre zuerst in ein System.Von den Griechen kam die Tonkunst zu ihrenUcbcrwindcrn, den Römern, die den Opfer»gesang den Hetruscern, und die Jnstrumenrtalmusik den Arcadicrn, ablernten. IhreInstrumente bestanden lange Zeit in der Lyre,und in der Schäfersiöte. In der Folge be»kamen sie Blasinstrumente, die mit unsernOboen und Trompeten Aehnlichkcit hartemJene wurden bey den Opfern, und bey denLeichenbegängnissen vornehmer Römer, ge»braucht. Einst (zczy). wanderten alle- oiejeni»gen, welche die Tibia (Oboe) bliesen, ausEmpfindlichkeit über eine Beleidigung, nachTibur. Nun verstummte die Musik bey denOpfern. Vergebens schickte der wegen derFolgen bedenkliche Senat eine Gesandtschaftuach Tibur, um die Flüchtlinge zurückzubrin«gen. Man mußte endlich zur List seine Zu»flucht nehmen. Die Tibienbläscr wurden beyGelegenheit einer Neligiouöfeysrlichkeit so ge.
wattig