Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
344
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jetzt manches Gebäude mit Marmor, welchesdiese Ziel de vielleicht hätte entbehren müssen.

Die Tonkunst wurde vornehmlich an demHofe derPtolcmäcr zuAlexanbrien mit großen«Eifer getrieben: doch artete ihr Charakterimmer mehr in orientalische Weichlichkeit aus,und die glücklichen Fortschritte in ihrer feinernAusbildung, die sie in den griechischen Frey«stauten machen konnte, wurden durch diedenselben aufgedrückte Herrschaft der Römermächtig gehemmt. Zu Alexanders Zeitenhatte die Siugkunst bey den Griechen tuehöchste Stufe ihrer Vollkommenheit erreicht.Dieß war überhaupt das goldnc Zeitalter dexgriechischen Mufft. Damahls lebte auch A rustoxenus, der älteste musikalische Schriftsteller,dessen Schriften auf unsere Zeilen gekommensind; man hat jedoch von den 45z Abhandrlangen, die er der Tonkunst widmete, nichtwehr als drey. Er vermehrte die musikalirsehe Leiter von 15 Satten mit z neuen, dieeine fünfte O.uart ausmachten. Sein musikarlisches Ansehen stieg so hoch, daß er derStifter einer zweyten Scrte der griechischenTheoretiker wurde, die sich dadurch auszsich,

nete.