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eben so sehr durch seinen weichlichen und ge«wählten Anzug, als durch die Talente seinesGeistes. Viele vornehme Römer wuschen sichdamahls mit wohlriechenden Wassern, salbtenihre Haare mir den kostbarsten Ochlen, undkleideten sich vor dem Spiegel mit der größ«tcn Sorgfalt an. Vor dem Sulla war dasPfund Purpur, welches 100 Denarien ( izThaler) kostete, zu den Staatsklcidcrn derMagistratspcrsoncn gut genug; nicht langehernach mußte es aber lyrischer Purpur, dasPfund für 1000 Denarien seyn. Der bc«rühmrc LuculluS hatte einen so ungeheuergroßen Kleider-Vorraih, daß er einem Freunde,der ihn um hundert kostbare Kleider zu einemSchauspiele bath, fünf tausend anbiethenkonnte, die er nicht einmahl vorräthig geglaubthatte. Die Damen hatten vor den Herrennur noch darin einen Vorzug, daß sie ihreOhren , ihren Hals und ihre Arme mit kost«lichcn Steinen und Perlen schmückien. Cä>sar bezahlte für eine einzige Perle 200,000Thaler, und Cleopatra soll eine Perle, diezwey Millionen Thaler gekostet hatte, inEssig aufgelöset haben, um ihren Antoniusrecht prächtig zu bewirthen. Die Manns«
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