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lange keiner der reichsten Männer in Nein,besaß, hatte alle Künstler Siciliens acht Mo-narhe hindurch befchäfftigl, und der TnumvirAntonius hatte eine so reichlich angefüllteSilbcrkammcr, daß ein Sohn desselben einenihm witzig scheinenden Einfall mit allenBechern und Schüsseln belohnte, die sich ebenauf der Tafel befanden. Doch selbst dasKüchengeschirr war in den Häusern der vcr-nehme!! Römer von Silber, und das Nacht-geschirr, dessen sich der Tnumvir AntonillSbediente, mußte von Gold seyn. Den Werthder kostbarsten, von den vortrefflichsten Künst-lern herrührenden, Gefäße von Gold verdrängtedie eingebildete Kostbarkeit der murrhinifchenGefäße, die, unserm Porzellan sehr ähnlich,durchsichtig und schön gemahlt wäre».
Leute, die so herrlich wohnten, mußtensich auch sehr prächtig kleiden. AsiatischeWeichlichkeit und Ueppigkeit herrschte jetztbey den Großen Roms fast allgemein. Sieschämten sich nicht, bunte oder wenigstensweite purpurfarbene Kleider zu tragen, undin der Sorgfalt des Putzes mit den Damenzu wetteifern. Selbst Cäsar glänzte frühzeitigA- 2 eben