Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
322
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chen Höhe. Eine Statüe von Erz kostetssetzt so viel, als sonst ein ganzes Landguth.Cäsar bezahlte ein einziges Gemählde, dasnicht einmal von einem alten Meister war,mit 80 Talenten (108,000 Thaler). DieFußböden der Paliaste und Landhäuser wurdenmit den kostbarsten Decken und Tapeten be<legt, und unter dem Sylla ficng sich derLuxus an, die Fußböden mit musivischer Arsbeit auszuschmücken. Cäsar verschönerte sogardie Fußböden seiner Zelte damit. In Anse-hung der Möbeln, mir welchen die so prächtigausgeschmückten Zimmer versehen wurden,wetteiferte die Vortresslichkeit der Kunst mitder Kostbarkeit der Materie. Vorzüglich be-wunderte man Tische von Cedcrn« und Eben-holz, diePompejus zuerst nach Rom gebrachthatte. Selbst Cicero, den man gar nichtunter die Verschwender rechnen darf, bezahlteeine» solchen Tisch mit 500 Thalern.. Auf denTafeln und Schenktischen erblickte man großeLasten von golbncn und silbernen Gefäßen,an welchen die Kostbarkeit des Metalls weitweniger, als die Erhabenheit der Kunst, inErstaunen setzte. Der Vorrats) von goldenemund silbernem Geschirr, den Verres, nech

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