Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
317
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tungen ließen die Römer durch Sclaven be«sorgen. Sie brauchten sie auf ihren Land«güthern, ließen sie in ihren Fechterspielenauftreten, ließen sich von ihnen in ihrenHäusern bedienen. Hier stellten sie Thürhüether, Kammerdiener, Gardcrobemeister, Bar«bierer, Friseure, Tafeldccker, Vorschneider,Mundschenken, Köche vor; hier gaben sieSecretare, Bibliothekare, Vorleser, Wund«arzte, Aerzte ab. Um auch zu der Zeit,wenn kein Krieg geführt wurde, die abgehen«den Sclaven ersetzen zu können, wurde inRom selbst ein Sclaveumarkt angelegt, wel«chen Sclavenhändler aus Griechenland unk»Asien besuchten. Vergebens suchte man denlistigen Betrügereyen derselben durch GesetzeEinhalt zu thun. Die zum Verkaufe ausge«bothenen Sclaven standen auf besondern aufdem Forum errichteten Bühnen, und gewöhnlichhieng an ihrem Halse eine kleine Tafel, aufwelcher Vaterland, Alter, gute und böseEigenschaften derselben verzeichnet waren.Ein Sclave, der zu den gewöhnlichen häusli«chen Verrichtungen gebraucht werden konnte,kostete höchstens ivo bis i;v Thaler. Leute,die Vorleser, Secretäre und Künstler abgeben

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