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daß Octavia aufgehört habe, feine Gemahlinzu seyn; auch schickte er derselben den Befehl,seinen Pallast in Rom zu räumen. Dievortreffliche Octavia gehorchte, und dabeykrankte sie nichts mehr, als daß sie die un«schuldige Ursache eines Bürgerkrieges abgebenmüsse. Autonius wurde jetzt sslbst von einigenseiner vertrautesten Freunde verlassen, unddie Sache des Octavius schien in den Augendes großen Publikums alles mögliche Rechtfür sich zu haben. Der schlaue Triumvirgab sich das Ansetzn, nichts für sich, sondernalles für den Staat zu thun. Er bemächtigtesich des letzten Willens, den Autonius beyden Vcstalinnen in Rom niedergelegt hatte,und bcwieß nun durch denselben dem Senateund der Bürgerversammlung, daß Autoniusdie Absicht habe, die meisten römischen Pro«vinzen der Cleopatra und ihren Kindern zuhinterlassen, und er sah es wenigstens nichtungern, wenn sich das Gerücht verbreitete,daß Autonius selbst Rom der Cleopatra schenken,ung den Sitz des Reiches von Rom nachAlerandrien verlegen wolle.
Dennoch war dieser Punkt nicht derjenige,der zum Vorwande des Krieges diente. Man
führte