IO4
er seine Schwester und seine Weißer todten.Sein Statthalter Dorylaus übergab nun demLueulluS fünfzehn Festungen mit unermeßlichenReichthümern. PontuS, Kappadocicn undKleinarmenien wurden jetzt von den Römernerobert.
Mithridates flüchtete zu feinem Schwieger-söhne, dem mächtigen Tigrancs, welcher einengroßen Theil von Asien, und besonders Syrien,beherrschte *). Die Ruhe von Syrien warviele Jahre lang durch Familicnhäudcl in demherrschenden Hause gewaltig zerrüttet worden.Die meisten Regenten dieser Zeit starben keinesnatürlichen Todes. Diese öfter» Rcgierungs-Veränderungen wurden von allerley Ursachenveranlaßt. Erstlich fehlte es manchen von die-sen Königen ganz an den ihrer Würde angemes-senen Eigenschaften, und sie überließen dieStaatsgcschäftc ihren Ministern, um den Ver-gnügen der Sinnlichkeit sich desto ungestörter wid-^wen zu können. Soden» mischten sich die Rö-mer, so oft sich die Gelegenheit zeigte, in
die
') Th. lll. S. 44r.