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auf zwey Drittel von seinem Heere vermißte, sodurste er sich dem Lucullns im offenen Felde nichtentgegen stellen. Er besetzte daher seineHauptstädte mit ansehnlichen Garnisonen,und schlich sich sodann, längs der Küste hin,auf ungebahnten Wegen, nach Colchis, woer von den Bewohnern des Cancasus einneues Heer anwarb. Lucullns hatte aus großerBesorgnis Zo,ooo Galaticr mitgenommen,von welchem ihm jeder einen Sack mit Getrei-de nachtragen mußte; er fand jedoch in Pon-tus so vielen Ucberflusi, daß in seinem La-ger ein Ochse für ein Drachma (5 Gr. 6 Pf.)verkauft wurde. Mirhridates rückte zwar (71)wieder mit 40,000 zu Fuß und 4000 zuPferde, heran; aber, nachdem er einige Zeithindurch glückliche Fortschritte gemacht hatte,wurde er von dem Lucullns so überrascht,daß sein ganzes Lager in die Gewalt desselbengerieth, und daß er selbst nur durch die kost-bare Last eines mit Gold bcladencn Mauleselssich retten konnte. Aller Truppen beraubt,und von jedermann verlassen oder verrathen,und gegen jedermann argwöhnisch, sah er sichin der traurigen Nothwendigkeit, aus seinemReiche zu fliehen. Vor seiner Abreise ließ
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