?2
ihrer ehrgeitzigen Plane, brauchten. Unterdiesen Leuten befanden sich manche frcyhcirlic-bcndc, edle, talentvolle Männer, die überihr gegenwärtige« Schicksal sehr unzufriedenwaren; die es unerträglich fanden, zu einerschimpflichen /Sclavcrey genöthigt zu seyn.Mehrere derselben faßten endlich (7z) denEntschluß, sich und ihre Mitbrüdcr in Frey-heit zu setzen. Zu ihrem Obcranführer wähl-ten sie den Thracier Spartacus, dessen Nie-scnkörper eine Fcldhcrrnscele belebte. Spar-tacus wollte mir andern Gladiatoren ansCapua entfliehen; aber nur 78 derselben wa-ren so glücklich, durchzukommen. Auf ihrerFlucht hatten sie das günstige Ercigniß, daßihnen einige Wagen mit Waffen für Gladia-toren begegneten. Mit diesen versehen, setztensie sich auf Ancm unzugänglichen Berge fest.Bald versammelten sich hier noch viele Tau-send von ihren Brüdern, und Spartacus warin kurzer Zeit das Haupt einer zahlreichenArmee, welche Italien von der südlichenSpitze bis zu den Apenninen verheerte, mehrereStädte eroberte und zerstörte, und fast immersiegte. Doch der kluge Spartacus sah voraus,haß er der großen Macht des römischen Staa-tes