Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
93
Einzelbild herunterladen
 

SZ

tes zuletzt nicht wurde Widerstand thun kon-nrn. Da nun die Befreiung seiner Lands-lente, der Thracier, und der Gallier, die sichan dieselbe angeschlossen hatten, die vornehmsteAbsicht seiner Unternehmungen war, so näher-te er sich den Alpen, um jene in ihr Landzurückzubringen. Aber diesen weisen Planverwarfen seine schon bis auf 40000 Mannangewachsenen Gladiatoren - Schaaren, welcheItalien noch langer zu plündern wünschten,deren Phantasie schon die Beute von Romvorschwebte. Der römische Senat fand sichdadurch bewogen, die beyden Consnln undeinen Prätor gegen sie marschieren zu lassen.Aber auch diese würden dem Spartacus weni-ger furchtbar gewesen seyn, wenn unter seineinHeere selbst nicht Uneinigkeit sich eingcschli-chcn hatte. Ausser ihm war auch noch Crixus,ein Gallier, Oberbefehlshaber. An dieseschlössen sich natürlich seine LandSlsute ammeisten an. Crirus stimmte aber mit demSpartacus so wenig übcrein, dasi er sich mit90000 Galliern von demselben trennte, undnach Apnlien zog. Hier wurde er für seiltenUebermuth bald bestraft. Er und 20000andre Gallier fielen in einer Schlachte die

ihnen