endigte sich der erste bürgerliche Krieg derRömer, nachdem er fünfzehn Jqhre gedauerthatte.
So wie die Bürgerkriege der Römer eineFolge ihrer' großen Eroberungen, und der da-durch erworbenen ungeheuren Reichthümerwaren, so wurden auch die Sclavcnempöruugen durch eben diese Ursache veranlaßt. DieMenge der Sclaven hatte seit den auswärti-gen Eroberungen in crsiaunenswürdigcm Ver-hältnisse zugenommen. Nicht nur Rom, son-dern auch andre Städte Italiens, und dieLandgü'chcr der Großen, waren mit Sclavenvon allen Nationen so angefüllt, daß 'mangegen einen freuen Menschen immer hundertSclave» rechnen konnte. Die meisten befransden aus Galliern, Deutschen, Thraciern undandern Anwohnern des schwarzen Mccrrsund folglich aus Leuten, die von ihrer Zugendan in den Waffen geübt, und mit allen Ge-fahren und Mühseligkeiten des Krieges bekam»waren. Aus ihnen bildeten sich die vorneh-men und reichen Römer große Schaaren vonFechtern, die sie theils zum Schauspiele desKampfes, theils zur gewaltsamen Ausführung
ihrer