Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
83
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der Republik genelütt, und er selbst war un-verschämt genug, sich den Beynahmen desGlücklichen beyzulegen, als wenn er denrömischen Staat in glückliche Umstände ver-setzt hätte.

Sylla entfernte sich hierauf von Rom,um mit noch größerer, oder vielmehr gesetz-mäßigerer, Gewalt dahin zurückkehren zu kön-nen. Die verwirrten Staatsangelegenheiten,schrieb er an den Senat, machten die Ernen-nung eines Dictators nöthig, um Ordnungund Sicherheit in die Verfassung des Staateszu bringen. Wer aber sonst als Sylla konn-te zum Dictator gewählt werden, und werkonnte es wagen, ihm die Dicratorwürdestreitig zu machen? Sylla war nun (8:) aufunbestimmte Zeit Dictator, und seine öffent-liche Erscheinung machten 24 Liccercn furcht-bar. Zehn Tausend Sclaven wurden jetzt un-ter die römischen Bürger versetzt, und derSenat bekam zoo Mitglieder ans dem Nil-tcrsrandc. Dieß waren lauter Personen. die,schon ans Dankbarkeit, .gegen Sykla's Planeund Absichten nicht stimmen dursten. In,folgenden Jahre (80) ernennte sich SullaF 2 iMü