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wagte er es nicht, jemand anders als seinebeyden noch nicht erwachsenen Töchter überseinen Bart zu lassen, und auch gegen diesezeigte er sich, als sie größer wurden, somißtrauisch, daß er ihnen zu diesem Geschaffteweder Messer noch Schecrcu, sondern blosglühende Nußschaalen, erlaubte. Endlichgieng sein Argwohn so weit, daß er sich selbstrasicte. In das Zimmer seiner Gemahlinnengieng er nicht eher, als bis alles sorgfältigdurchsucht worden war. Sein Bett umgabein tiefer, breiter Graben, über den eineZugbrücke führte. Dennoch war sein Schlafso angstlich, daß er durch das geringsteGeräusch unterbrochen wurde. Selbst seinBruder, selbst sein Sohn, wurden nicht vorihn gelassen, wenn sie sich nicht vorher erstgenan hatten durchsuchen lassen. So eintrauriges Leben führte der Tyrann Divnys^der sein Glück in der Befriedigung seinesEhrgeitzes suchte!
Er hatte von zwey Gemahlinnen mehrereKinder. Dion, der Bruder seiner zweytenGemahlin Aristomache, gab sich Mühe, ihnzu bereden, daß er einen von seinen NeffenGalletti Weltg. zr Th. X zum