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zum Nachfolger ernennen möchte; allein dieFreunde der Kinder der ersten Gemahlinverabredeten es mit den Aerzten, den Toddes Vaters Dionys durch eine starke Arzneyzu beschleunigen, damit er nicht Zeit habenmöchte, etwas zum Nachtheile seines erstge-lwhrncn Sohnes zu verordnen. Dieß warDionys der Jüngere, der mir einem sanften,gutmüthigen Charakter viele Liebe für dieWissenschaften vereinigte. Sein schlechrden-kendcr Vater suchte alle Anlagen zu tugend-haften und erhabenen Gesinnungen in ihm zuersticken; der Stiefonkcl Dion aber nahmsich seiner Bildung mit edlem Eifer an.Doch Dionys, dem der Zwang, worin ihnsein strenger Vater gehalten hatte, oft uner-träglich gewesen war, überließ sich, von denFesseln desselben befreyt, allen Arten sinnlicherAusschweifungen. Drey Monathe hindurchglich sein Pallast der Residenz des Schlaraftfenkönigs. Dion, der den jungen, in derWollust ganz versunkenen, König wieder zuedlern Gesinnungen und Beschäfftigungen um-stimmen wollte, sagte ihm von dem Philo-sophen Plato so viel schönes vor, bis sichderselbe endlich (Z64) entschloß, ihn an seinen
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