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gegen. Aber sie fochten nicht mit der Vater-landslicbe, mit der Standhastigkeit, mit derEntschlossenheit der Römer; sie beobachtetendie Kricgszucht nicht mit so vieler Strenge;sie hatten endlich keine so einsichtsvolle underfahrne Feldherren, Die Beweise zu diesenBehauptungen liefert die römische Kriegsge-schichte in vielen schönen Zügen.
Die Gallier rückten jetzt manchmal gegenRom an, Einst (z6i) kamen sie bis an denAnio, so daß sie nur noch drey Meilen vonRom entfernt waren. Ueber den Fluß, derbeyde Heere trennte, gieng eine Brücke. Aufdieser fiel manches kleines Gefecht vor. Aufdieser zeigte sich unter andern ein Gallier vonRiesengestalt, der der ganzen römischen Na-tion Hohn sprach. Kein Römer wagte es,sich mit dem ungeheuern Krieger in Kampfeinzulassen. Endlich entschloß sich T. Manlius,der Sohn des braven Vertheidigers des Ca-pitoliums, die Herausforderung anzunehmen,und die Ehre der Römer zu retten. Er be-nahm sich dabey mit so vieler Entschlossenheitund Gewandtheit, daß der gallische Riesezu Boden stürzte. Manlius hieb ihm den
Kopf