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3 (1801)
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auch den vortrefflichen Camillus, der in jederSchlacht siegte, jede Festung eroberte, undaus jedem Feldzugc mit Ruhm und Ehrezurückkehrte. Rom hatte nicht leicht eineneifrigern Patrioten, und nur sein leidenschaft-licher Eifer für die Vorrechte seines Standesschwächte die Liebe und das Zutrauen, wel-ches seine Mitbürger für ihn empfanden.

Zemchr der Unterschied zwischen den beydenStänden der Römer aufhörte, um so mehrverschwanden auch die Zankereyen, welcheRoms Ruhe so manchmahl gestört hatten,und die Regierung konnte auf Entwürfe,welche die Vergrößerung des römischen Ge-biethes zur Absicht hatten, ihre Aufmerksamkeitdesto ununterbrochener richten. Diese Auf-merksamkeit wurde durch den glücklichsten Er-folg belohnt. Die Römer bezwängen allmahlignicht nur ihre Nachbarn, sondern auch dieübrigen Völker Italiens. Man bilde sich nichtein, daß ihnen ihre Siege, ihre Eroberungenkeine Anstrengungen kosteten. Die Völker,mit denen sie Krieg führten, waren ihnenan Muth und Tapferkeit gleich; auch stelltensie ihnen die furchtbarsten Verbindungen ent-gegen.