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und es wurde festgesetzt, daß jedesmahl einervon den beyden Consuln ein Plebejer seynsollte. Es krankte die Patricier gewaltig,daß sie künftig die höchste Staatswürdc mitden gemeinen Bürgern theilen sollten. Umihnen wegen dieses Verlustes einige Entschä-digung zu verschaffen, schlug der schlaue Ca-millns die Einführung eines Staatsbeamtenvor, welcher den Consuln, die mir den Ne-gicrungsangelcgenheiten, und dem Oberbefehleüber die Heere so sehr bcschäfftigt waren, dieEntscheidung der wichtigsten Rcchtshändelabuchmen sollte. Man nannte diesen neuenStaatsbeamten Prätor, und dieser sollte jeder-zeit ein Patricier seyn. Allein die Plebejer,die in ihren Bemühungen, den Patriciernihre Vorrechte zu entziehen, immer dreisterund immer glücklicher waren, brachten es inZeit von zo Zahren dahin, daß Männer vonihrem Stande nicht nur Präroren, sondernauch Censoren und Dictatoren, wurden, unddaß am Ende fast aller Unterschied der Ständeaufhörte. Dieser für die Plebejer glücklicheZeitpunkt ficng sich besonders mir der Zeit an,wo Camillus zu leben aufhörte. Eine Pest,welche viele Leute wegraffte, tödtete (365)
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