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3 (1801)
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in feine Arme, und erklärte, linker den bitter»stcir Vorwürfen, daß nichts als der Tod ihnvon demselben trennen sollte. Der Dccei^virgab hierauf seinen Lictorcn Befehl, denIcilius zu entfernen, und sich der Virginiazu bemächtigen. Allein das Volk stürzte sichüber die Lictoren her, und nöthigte den Claudius,seine Zuflucht bei) dem Richtstuhle zu suchen.Der Dcccmvir stellte sich hierauf, als wenner, durch die Bitten seines Clienten Claudiusbewogen, die Entscheidung dieses Streitesbis auf die Ankunft des Vaters verspürenwollte. Sogleich schickte Icilius seinenBruder, und NuMitorius seinen Sohn ab,um den Virginius geschwind hcrbeyzuholcn.Diese Abgeordneten beschleunigten ihre Reiseso sehr, daß sie dem Befehle des Dccemvirs,den Virginius in Verhaft zu nehmen, zuvor»kamen. Virginius langte glücklich zu Rom an.

Als der Morgen des Tages erschien, anwelchem dieser sonderbare Ncchtshandel ent-schieden werden sollte, führte Virginius seineTochter, in tiefe Trauer gehüllt, und vonvielen ehrbaren Frauen begleitet, auf denVersammlungsplan. Auch Zcilins stellte sich

ein.