I
i9r
schrecklich niedergehauen. ?lntigvnus befestigtedadurch sein Ausehn in Makedonien.
Nun drohcte zwar der syrische Autiochus,daß er ihm diesen Besitz streitig machen würde;er ließ sich aber noch zu einem Vergleichebereden, der dadurch befestigt wurde, daß sichAntigonus mit seiner Schwester Phila vermahl,te. Dieser.Antigonus wurde der Stammvateraller nachfolgenden Könige von Makedonien.
Die Gallier, welche Makedonien undGriechenland verwüstet hatten, waren durchdas in dem letztem Lande erlittene Unglückso wenig geschwächt und gedemüthigt worden,daß sie es vielmehr schon nach einem Jahre(278) wagten, nach Kleinasien überzugehen.Hier bewies sich Nikomedes, der König vonBithyuien, gegen sie sehr freundschaftlich.Dieses Land hatte schon in altern Zeiteneinheimische Könige gehabt, bis es von Alex,anders großer Weltmonarchie verschlungenworden war. Nach Alexanders Tobe hattesich ein makedonischer General, Karanns,in demselben festgesetzt; dieser wurde abervon dem Inländer Bias vertrieben. Da nun
des.