Noch befand sich jedoch ein Heer von iflodoMann an den macedonischen Gränzen, wo esBrcnnus zum Schutze seines Vaterlandes zu-rückgelassen hatte. Diese schlugen nicht nurdie Getcn und Triballicr, zwby thracische Völ-ker, sondern scluckten auch Gesandten nachMaeedonien, die, in dem Falle, wenn mansich durch eine ansehnliche Geldsumme nichtmit ihnen abfinden würde, mit Krieg drohe-ten. Nun war eben um diese Zeit Antigonus,der Sohn des Demetrius, der von seinem Ge-burthsorte Gonnus in Thessalien der Gonni-sche gencnnt wurde, und seit zehn im Pelo-ponues geherrscht hatte, mit einer ansehnlichenArmee und Flotte herbcygekommen, um dasReich, welches sein Vater besessen hatte, wie-der zu erobern. Dieser bewirthete die Ge-sandten der Gallier, welche zugleich die Kund-schafter machten, mit einer so freygebigenPracht, daß diese ihren Laudslcnten zu einemZuge »ach Maeedonien die stärkste Neigungeinflößten. Sie wollten den Antigonus inseinem Lager überfallen; dieser zog sich aber,noch zu rechter Zeit gewarnt, in einen Waldzurück, und die Gallier wurden, als sie dieSchisse plündern wollten, von den Macedvnicrn
schreck-