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2 (1801)
Entstehung
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dischen Göttern opferte man gemeiniglichschwarze, unfruchtbare Thicre. Zum Altarediente eine Erderhöhung, die man in der Mitteeiner Grube stehen ließ.

Das fromme Gefühl der Griechen äussertesich aber nicht allein in Opfern, sondern auchim Gebcthc, im Räuchern, in allerley Reini-gungen. Vor allen gottesdicnstlichenHandlungengieng das' Händewaschcn voraus. Ehe der Grie-che bethete, warf er etwas Räucherspecerep insFeuer; auch goß er etwas Wein zum Trankopferaus. Hierauf warf er sich bald auf die Knie,bald völlig nieder, und streckte nach dem Wohn-sitze der Gottheit, an die er sein Gcbeth richtete,also nach dem Himmel, nach der Erde> undnach dem Meere, seine Hände aus. Er betheteöfters leise, damit niemand sein Gebeth hörenund die Wirkung desselben durch cinGegengebechvernichten möchte. Um die Gottheit zur Er-höruNg seines Wunsches um so eher zu bewegen,verband er sein Gebeth gewöhnlich mit einemGAübde, oder einem Versprechen, durch welcheser sich im Falle der Erhörung zur Erfüllung einergewissen Bedingung verbindlich machte. Erschloß also gleichsam einen Vertrag mit derGottheit. Der Grieche scheute sich nicht, die

Göt-