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den Hörnern, die öfters vergoldet waren, zumAltäre geführt. Der Opfernde ergriff den amEingange des Tempels im Weihgcfaßc liegendenWcihtvcdcl, einen blättcrrcichcn Zweig, ge-wöhnlich vom Lorbeerbaum, und besprengte sichund das Opferthicr mit Weihwasser. Nunwurde das heilige, gesalzene Gerstenmehl aufdas Haupt des ThicreS gelegt; man rauffteihm die Stirnhaare zwischen den Hörnern aus,und verbrannte sie auf dem Altäre. Jetzt ficngsich das Opfern an, das mit Gcbeth begleitetwar. Man schlug das Thier mit einer Axt vorden Kopf, und stach es hierauf mit einem Messerab. Bey der Zerstückelung des Thicres wurdeeine genaue Untersuchung der Eingeweide ange-stellt, um daraus zu weissagen. Zum eigent-lichen Opfer wühlte man nur die Hüftstücke, dieman, mit dem heiligen Gcrstenmchlc bestreut,auf dem Altare verbrannte. Gewöhnlich goßman Wein in das Opferfcucr. Alles übrigeOpferfleisch wurde an Spießen gebraten, undHey der Opfermahlzeit verzehrt, welche einherrliches Mittel abgab, Freundschaft und Ei-nigkeit zu stiften, und zu unterhalten. Einsolches Opfer konnte zur Zeit des Luxus einTalent (rzzo Thalcr) kosten. Den untcrirr-
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