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2 (1801)
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und Krankheiten z» Sannen, befanden. DieseZcutc gaben auch Gcwisscnsrathe ab, und siebesaßen eine unverschämte Zudringlichkeit- Eswaren gewöhnlich Priester, und wie sehr mußteschon hierdurch das Ansehn derselben gewinnen!

Die Vergrößerung des pricsterlichcn Ansehnsbeförderte aber die ganze Einrichtung des Got-tesdienstes. Die Priester suchten denselbendurch mancherlei) Gebräuche und Feierlichkeitenimmer prachtiger zu machen, und die Sinnederer, die den gottesdienstlichcn Handlungenbeywohnlen, immer stärker zu bezaubern. DieGottheiten wurden jetzt durch lauter Meister-stücke der berühmtesten Künstler vorgestellt.Gewöhnlich befanden sie sich im allcrhciligstenTheile des Tempels, oft durch heilige Vorhängedem sehnsuchtsvollen Blicke des frommenVcthers entzogen. Einige derselben durftenvon niemand, als von den Priestern, gesehenwerden; dieß waren besonders solche, vonwelchen man glaubte, daß sie vom Himmelgefallen waren, z. V. die Minerva zu Athen,und die Diana zu Ephcsus. Die Götzenbilderwurden bei) feyerlichcn Umgängen mit herum-getragen oder gefahren. Das letztre geschah aufbesondcrn Staatswagen. Die Griechen hatten

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