Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
361
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Z6r

schen, oder von Thiercn, die sich selten sehenund schwer fangen lassen, oder auch etwasbesonderes in ihrer Lebensart äussern. Siebereiteten sich durch ein strenges und heiligesLeben, durch Einweihungen, durch allmahligeUeberspannung der Einbildungskraft, vor. Sowurden sie Wunderthäter, Geisterseher, Pro-pheten, Vertraute der Götter und der Dämonen,ja selbst Gebicther derselben, die es in ihrerGewalt hatten, Todtc erscheinen zu lassen, odergar wieder lebendig zu machen, Krankheitendurch bloße Beschwörung zu heilen, Menschenin allerlei) Thicrgestaltcn zu verwandeln,Schlangen, Scorpione und die wildesten Thierszu bezähmen, verborgene Dinge zu entdeckenund zukünftige zu weissagen, Sonnenfinsternissezu machen, Winde und Ungewittcr zu erregenund zu stillen, Liebe und Haß einzuflößen,durch allerlei) Mittel zu bezaubern, das ganzeSchicksal eines Menschen in den Gestirnen zulesen, und eben sowohl ganze Städte undVölker, als einzelne Personen, zu segnen, zuverfluchen, und zu eutsündigen. Am berühm-testen waren die Weissager und Zauberer ausder Landschaft Elis, wo einige Familien sichim erblichen Besitze der Kunst zu wahrsagen,

und